flying foxes, eucalyptusborke und kleine peinlichkeiten
nach anderthalb tagen dauerregen bin ich heute in den royal botanical garden gefahren. da steht man so inmitten von seltenen, in allen rottönen leuchtenden pflanzen und bäumen mit verschlungenden ästen und dahinter tut sich dann mal eben ganz mächtig die moderne skyline von sydney auf. diese gegensätze machen anscheinend das flair dieser stadt aus.
die leute joggen hier übrigens echt wie die kaputten. so in der mittagspause. manche sehen dabei ganz schön fertig aus.

als alte ornithologin war ich natürlich besonders begeistert von der australischen vielfalt der gefiederten freunde. hier auch mal nen vogel mit bühnenpräsenz. feiner vogel!

ich hab mich schon die ganze zeit über die geräuschkulisse über mir gewundert und erst als ich auf einem schild gezeichnete fledermäuse sah, schaute ich genauer hin. über mir die ganzen bäume voll von sogenannten »flying foxes«. die hingen da seite an seite von den bäumen runter, natürlich mit hochgeschlagenem kragen. ein paar habe ich auch fliegen sehen. im dunkeln soll das wohl ziemlich gruselig sein...

im hafen hab ich dann auch die flotte gesehen, die in den irak geschickt wird.

zwischendrin war ich noch in der gallery of arts nsw. dort habe ich mir eine supertolle aboriginie art austellung angeguckt. besonders schön fand ich die mit naturpigmenten auf eucalyptusborke gemalten großformatigen bilder. überall konnte man schnabeltiere sehen und andere seltene tiere. außerdem gab es viele bilder, auf denen die massaker an den ureinwohnern dargestellt wurden (also nicht schön, aber interessant).

später machte ich noch nen kleinen spaziergang am meer:

heut abend hab ich mein erstes englisches telefonat hier geführt. mann, war ich aufgeregt.
ich wollte mich für ein zimmer bewerben und hatte eine handynummer. ganz selbstbewusst, bibber, sagte ich: hello, I´m julie and I saw your message concerning your room. darauf folgte ein englischer satz, den ich einfach nicht verstand. es war schon langsam peinlich, ich hatte bereits mehrmals darauf hingewiesen, doch langsamer zu sprechen und mein partnerin am anderen ende wurde schon langsam ungeduldig: do you understand that? sie sagte nämlich, dass diese wg jemanden haben will, der gut englisch spricht und ich sagte die ganze zeit nur: oh sorry, i don´t understand, äääh, häää?? super einstieg... letzendlich haben wir uns dann doch noch ganz gut verstanden und als ich sagte: I´m 28 and from germany, war das eis gebrochen. morgen gehe ich zur besichtigung...

tja, sich selbst vor ner sehenswürdigkeit zu fotografieren, ist nicht ganz einfach.
liebe grüße von der alten vogelkundlerin
die leute joggen hier übrigens echt wie die kaputten. so in der mittagspause. manche sehen dabei ganz schön fertig aus.

als alte ornithologin war ich natürlich besonders begeistert von der australischen vielfalt der gefiederten freunde. hier auch mal nen vogel mit bühnenpräsenz. feiner vogel!

ich hab mich schon die ganze zeit über die geräuschkulisse über mir gewundert und erst als ich auf einem schild gezeichnete fledermäuse sah, schaute ich genauer hin. über mir die ganzen bäume voll von sogenannten »flying foxes«. die hingen da seite an seite von den bäumen runter, natürlich mit hochgeschlagenem kragen. ein paar habe ich auch fliegen sehen. im dunkeln soll das wohl ziemlich gruselig sein...

im hafen hab ich dann auch die flotte gesehen, die in den irak geschickt wird.

zwischendrin war ich noch in der gallery of arts nsw. dort habe ich mir eine supertolle aboriginie art austellung angeguckt. besonders schön fand ich die mit naturpigmenten auf eucalyptusborke gemalten großformatigen bilder. überall konnte man schnabeltiere sehen und andere seltene tiere. außerdem gab es viele bilder, auf denen die massaker an den ureinwohnern dargestellt wurden (also nicht schön, aber interessant).

später machte ich noch nen kleinen spaziergang am meer:

heut abend hab ich mein erstes englisches telefonat hier geführt. mann, war ich aufgeregt.
ich wollte mich für ein zimmer bewerben und hatte eine handynummer. ganz selbstbewusst, bibber, sagte ich: hello, I´m julie and I saw your message concerning your room. darauf folgte ein englischer satz, den ich einfach nicht verstand. es war schon langsam peinlich, ich hatte bereits mehrmals darauf hingewiesen, doch langsamer zu sprechen und mein partnerin am anderen ende wurde schon langsam ungeduldig: do you understand that? sie sagte nämlich, dass diese wg jemanden haben will, der gut englisch spricht und ich sagte die ganze zeit nur: oh sorry, i don´t understand, äääh, häää?? super einstieg... letzendlich haben wir uns dann doch noch ganz gut verstanden und als ich sagte: I´m 28 and from germany, war das eis gebrochen. morgen gehe ich zur besichtigung...

tja, sich selbst vor ner sehenswürdigkeit zu fotografieren, ist nicht ganz einfach.
liebe grüße von der alten vogelkundlerin

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